Gelenke & Knie
Drei Mythen über Gelenkschmerzen
KI-generiert Hast Du auch schon diese Sätze über Gelenkschmerzen gehört?
- Gelenkschmerzen gehören zum Älterwerden einfach dazu.
- Sport oder andere hohe Belastungen verursachen Gelenkprobleme.
- Gegen Gelenkprobleme kann man nichts machen – das sind Verschleißerscheinungen.
Ich möchte diese drei Mythen genauer unter die Lupe nehmen und von den Erfahrungen berichten, die ich in meiner Praxis gesammelt habe. Denn ich höre sie immer wieder. Erst kürzlich erzählte mir eine Bekannte, sie habe sich nie Gedanken über ihre Gelenke gemacht – aber nun sei sie wohl in dem Alter, in dem die Gelenke anfangen zu schmerzen.
Mythos 1: Das ist das Alter
Aus meiner Sicht ist das Alter allein nicht der Grund für die Probleme, die viele Menschen mit zunehmendem Alter haben. Nur weil Du etwas älter bist, solltest Du Dich mit schmerzenden Gelenken nicht einfach abfinden. Sicher, im höheren Alter laufen Reparatur- und Regenerationsprozesse langsamer ab – aber grundsätzlich hat die Natur unseren Körper so gebaut, dass er sich bewegen kann, und das bis ins hohe Alter.
Unsere Zeit macht es uns jedoch schwer, uns so oft und so vielfältig zu bewegen, wie es unsere Gelenke bräuchten. Hinzu kommt eine Ernährung, die längst nicht mehr alle nötigen Nährstoffe abdeckt. Beides ist doppelt problematisch, denn es verstärkt sich gegenseitig.
Ausdrücken und aufsaugen: Wie Knorpel versorgt wird
Ein Gelenk besteht aus vielen Teilen: Sehnen, Bänder, Faszien, Kapseln, Knorpel, Knochen, Flüssigkeit und Gefäße. Der Knorpel ist dabei besonders: Anders als der Knochen ist er nicht von Blutgefäßen durchzogen. Um an Nährstoffe zu gelangen, muss er regelmäßig zusammengedrückt werden – bei der Entlastung nimmt er dann Nährstoffe aus seiner Umgebung auf. Ich vergleiche das gern mit einem Naturschwamm, der sich mit Wasser vollsaugt.
Fehlt die Bewegung im Gelenk, und enthält die Gelenkflüssigkeit wegen einer mangelhaften Ernährung nicht die nötigen Nährstoffe, hat es der Knorpel schwer, kräftig zu bleiben. In meiner Praxis habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich dieser Prozess mit dem passenden Bewegungskonzept und individuell ausgewählten Nährstoffen beeinflussen lässt – und keine altersbedingte Sackgasse sein muss.
Mythos 2: Das kommt vom Sport
Nach meiner Erfahrung können Gelenkprobleme in jedem Alter auftreten – unabhängig davon, ob jemand viel Sport treibt oder gar keinen. Entscheidend ist weniger die Menge der Belastung als die Frage, ob das Gelenk in seiner Spur läuft: Steht das Becken schief, knickt der Fuß nach innen, ist die Muskulatur verkürzt, bekommt das Gelenk bei jeder Bewegung Last, für die es nicht gemacht ist. Ich beobachte sogar, dass die Menschen, die deswegen zu mir kommen, im Durchschnitt jünger werden.
Mythos 3: Dagegen kann man nichts machen
Ein weiterer Grund für Gelenkbeschwerden können Entzündungen unterschiedlicher Ausprägung sein. Werden Gelenkstrukturen schneller abgebaut, als sie sich regenerieren können, entstehen leichter Entzündungen, die den Prozess weiter verschlimmern. Genau hier sehe ich Ansatzpunkte: eine gründliche Analyse, ein fundiertes Bewegungskonzept und – wo die Bedarfsanalyse es zeigt – eine gezielte Nährstoffergänzung.
Ein Versprechen ist das nicht: Aussagen über Ergebnisse sind im Vorfeld nicht seriös möglich. Wichtig ist mir aber zu sagen: Je früher Du beginnst, Deine Gelenkschmerzen zu ergründen, desto besser sind die Aussichten, sie zu verstehen und zu beeinflussen.
Was Du tun kannst
Möchtest Du wissen, was hinter Deinen Gelenkschmerzen steckt? Dann sprechen wir darüber. Ich schaue mir an, wie Du stehst, gehst und sitzt, welche Bewegungsmuster Du in Deinem Alltag ändern oder ergänzen solltest – und ob eine Nährstoffanalyse sinnvoll ist. Mehr zum Knie liest Du auf der Seite zu Knieschmerzen. Falls Du nicht sicher bist, ob Du mit Deinem Problem bei mir richtig bist, nutze gern das kostenlose Erstgespräch.
René Nossek
Heilpraktiker in Bonn-Lessenich, seit 2021. Schwerpunkt: chronische Schmerzen im Bewegungsapparat, muskulär-faszial und ohne Ruck und Knack. Mehr über mich


