Beschwerden · Rücken

Rückenschmerzen sind selten zufällig.

Immer wiederkehrende Schmerzen im unteren Rücken, ein Hexenschuss, der jedes Jahr kommt: Der Rücken meldet, was das Gewebe zu lange getragen hat. Lendenwirbelschmerzen habe ich schon über den Kiefer gelöst.

Eine Frau steht am Fenster und legt die Hand an den unteren Rücken KI-generiert
5,0 bei 17 Google-RezensionenPraxis in Bonn-LessenichErstgespräch kostenlos und unverbindlichHeilpraktiker seit 2021

Kennst Du das?

Warum tritt der Schmerz immer wieder auf?

Vielleicht kennst Du dieses Ziehen im unteren Rücken. Oder ein Druckgefühl zwischen den Schulterblättern. Manchmal ist es ein stechender Schmerz bei bestimmten Bewegungen, in anderen Fällen eine dauerhafte Spannung, die einfach nicht mehr richtig verschwindet. So klingt es in meiner Praxis:

Der untere Rücken, immer wieder

Nach einem langen Arbeitstag. Nach dem Sport. Nach einer ungewohnten Bewegung. Es gibt Phasen, in denen es besser wird, fast das Gefühl, es geschafft zu haben. Und dann, manchmal ohne erkennbaren Anlass, ist es wieder da. Dieses Auf und Ab ist für viele besonders zermürbend.

Der Hexenschuss

Du willst Dich nur kurz bücken, nach einer Tasche greifen oder die Schuhe anziehen. In genau diesem Moment fährt ein stechender Schmerz in den unteren Rücken, einseitig, und das Aufrichten fühlt sich an, als würde etwas „blockieren". Medizinisch heißt das Lumbago; zieht der Schmerz ins Gesäß oder in die Beinrückseite, Ischialgie.

Zwischen den Schulterblättern

Absteigend aus dem Nacken bis in die Brustwirbelsäule, begünstigt durch langes Sitzen und eine vorgebeugte Haltung, die im Alltag ständig präsent ist. Streckung, Rotation und seitliche Bewegungen kommen dagegen kaum noch vor.

Vieles probiert, Befund unauffällig

„Ich habe doch schon so viel gemacht." Physiotherapie, Übungen, Medikamente, vielleicht die Empfehlung zu einem Eingriff. Und ein Bild, das „altersentsprechend" aussieht. Schmerz und Struktur sind nicht automatisch deckungsgleich.

Erkennst Du Dich wieder? Fünfzehn Minuten, um darüber zu sprechen.

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Warum es nicht weggeht

Rückenschmerzen sind selten zufällig

Der Körper passt sich kontinuierlich an das an, was wir täglich tun. Wie wir sitzen. Wie wir stehen. Wie wir uns bewegen, oder eben nicht bewegen.

Viele Bewegungen im Alltag sind einseitig. Langes Sitzen. Wenig Rotation. Kaum Variation. Der Körper nutzt immer wieder die gleichen Bewegungsmuster, andere Richtungen werden kaum noch genutzt. Diese Anpassungen sind zunächst sinnvoll, sie helfen dem Körper, effizient zu funktionieren. Bleiben sie über längere Zeit bestehen, entwickeln sich Spannungsmuster, die sich im Rücken bemerkbar machen. Muskeln und Faszien bestimmen maßgeblich, welche Kräfte im Körper wirken. Wenn diese Spannung dauerhaft erhöht ist, entsteht Zug auf Knochen, Gelenke und Bandscheiben. Der Körper reagiert darauf mit Schmerz. In diesem Verständnis ist Schmerz weniger ein Zeichen von „Abnutzung", sondern eher ein Hinweis auf zu hohe Belastung im Gewebe.

Bildgebende Verfahren zeigen oft Veränderungen, die auch bei beschwerdefreien Menschen vorkommen. Umgekehrt können deutliche Beschwerden bestehen, obwohl strukturell nur wenig sichtbar ist. Das bedeutet nicht, dass „alles nur im Kopf" stattfindet. Es bedeutet, dass körperliche Anpassungsreaktionen und Schmerzverarbeitung miteinander verbunden sind: Bleibt die Belastung bestehen, kann sich das Nervensystem an diese Reizlage gewöhnen, und Schmerz wird schneller ausgelöst und bleibt länger bestehen. Der Rücken arbeitet dabei nicht allein. Er steht in enger Verbindung mit Hüfte, Beinen, Schultergürtel und Bauchmuskulatur, und ich habe Schmerzen in der Lendenwirbelsäule auch schon über das Kiefergelenk gelöst.

Ziel ist nicht primär, den Schmerz „wegzumachen", sondern die Bedingungen zu verändern, unter denen er entsteht. Rückenschmerzen entwickeln sich häufig über einen längeren Zeitraum. Entsprechend braucht auch Veränderung Zeit. Aussagen über Dauer oder Verlauf sind im Vorfeld nicht seriös möglich.

So gehe ich vor

Es geht nicht ums Einrenken

Sondern um das Lösen überhöhter muskulär-faszialer Zugkräfte. Beim Hexenschuss trifft eine kleine Bewegung auf ein System, das bereits unter Spannung steht, und der Körper reagiert mit einer massiven Schutzspannung. Die fühlt sich wie eine Blockade an. Ein Ruck löst sie nicht, das Lösen der Zugkräfte schon.

  1. Gespräch und Untersuchung

    Zu Beginn steht ein Gespräch. Ich möchte verstehen: Seit wann bestehen Deine Beschwerden? In welchen Situationen treten sie auf? Welche Belastungen prägen Deinen Alltag? Anschließend prüfe ich Beweglichkeit, Haltung, Becken und Spannungszustände im Gewebe, und ich achte auf Hinweise, die eine ärztliche Abklärung notwendig machen würden.

  2. Manuelle Impulse und Übungen

    Manuelle Impulse und präzise Drucktechniken an definierten Punkten an Rücken, Becken, Hüfte und Brustkorb. Häufig verändert sich der Schmerz bereits während der Behandlung spürbar. Ergänzt um die Dorn-Therapie für Wirbel und Becken, die Breuß-Massage entlang der Wirbelsäule oder Medkey, wo es passt. Dazu Engpass-Dehnungen und Bewegungsübungen, die genau auf Deine Situation abgestimmt sind. Deine Mitarbeit zwischen den Terminen ist entscheidend: Ohne neue Bewegungsreize bleibt der Körper in alten Mustern.

  3. Wenn Du tiefer gehen willst

    Für alle, die nicht nur auf der körperlichen Ebene arbeiten und Übungen machen wollen, sondern dem Problem auf den Grund gehen möchten, biete ich die Arbeit auf emotionaler und mentaler Ebene an, über den Muskeltest als Bio-Feedback. Freiwillig, und nur wenn Du es möchtest.

Wie eine Behandlung bei mir verläuft, Schritt für Schritt.

Zum Ablauf
René Nossek, Heilpraktiker in Bonn-Lessenich

Über mich

Wer Dich behandelt

Mein Name ist René Nossek. Ich bin Heilpraktiker in Bonn-Lessenich, seit 2021, und arbeite schwerpunktmäßig mit Menschen, die unter chronischen Beschwerden im Bewegungsapparat leiden – Kiefer, Nacken, Schulter, Rücken, Knie.

Ich habe lange genug chiropraktisch gearbeitet und weiß, wie sich das Knacken anfühlt. Heute arbeite ich muskulär-faszial und bewegungsorientiert: Ich löse die überhöhten Zugkräfte im Gewebe, statt einzurenken. Mein Ziel ist nicht, Symptome möglichst schnell zu unterdrücken, sondern gemeinsam zu verstehen, warum Beschwerden entstehen, auch wenn die Ursache woanders sitzt als der Schmerz.

Die Praxis liegt in der Roncallistraße 25 in Bonn-Lessenich, Parkplätze vor der Tür. Meine Patientys kommen aus Bonn, Alfter, Wachtberg, Niederkassel, Königswinter, Siegburg, Lohmar, Meckenheim und Köln. Mehr über mich

Am einfachsten findest Du im Gespräch heraus, ob wir zusammenpassen.

Kennenlernen

Aus den Google-Rezensionen

„Im Vorfeld viele Dinge abgeklärt und anschließend gezielt behandelt. Wir haben uns beide sehr gut wahrgenommen gefühlt."

Gabi K. · 5,0 bei 17 Rezensionen

Häufige Fragen

Fragen zu Rückenschmerzen

Was Menschen mit Rückenschmerzen am häufigsten fragen – lange bevor sie einen Termin machen.

Woher kommen meine Rückenschmerzen im unteren Rücken?

Rückenschmerzen sind selten zufällig. Der Körper passt sich kontinuierlich an das an, was wir täglich tun: Langes Sitzen, wenig Rotation, kaum Variation. Bestimmte Muskeln arbeiten dauerhaft, andere werden selten gefordert. Bleiben diese Anpassungen über längere Zeit bestehen, entwickeln sich Spannungsmuster, und wenn die Spannung dauerhaft erhöht ist, entsteht Zug auf Knochen, Gelenke und Bandscheiben. Der Körper reagiert darauf mit Schmerz.

Bandscheiben- und Verschleißbefunde im MRT finden sich bei vielen Menschen ohne jede Beschwerde. Die Struktur allein sagt wenig darüber, warum es weh tut. Was in Deinem Fall zieht, zeigt die Untersuchung.

Warum bekomme ich immer wieder einen Hexenschuss?

Ein Hexenschuss ist selten Zufall. Ich beobachte oft, dass eine kleine Bewegung reicht, das Bücken nach dem Schuh, das Heben der Kiste. Aber sie trifft auf ein System, das bereits unter Spannung steht: dauerhaft verkürzte oder überlastete Muskulatur, hohe Zugspannung im faszialen Gewebe, eingeschränkte Bewegungswinkel, einseitige Belastung, anhaltender Stress. Kommt dann eine unbedachte Bewegung hinzu, reagiert der Körper mit einer massiven Schutzspannung. Wer jedes Jahr einen bekommt, hat kein Pech, sondern ein Muster.

Deshalb behandle ich nicht nur die akute Stelle, sondern schaue, was den Rücken vorher aufgeladen hat – bis hin zum Kiefer, das habe ich mehr als einmal erlebt.

Warum gehen meine Rückenschmerzen nicht weg?

Weil sie meist dort behandelt werden, wo sie sitzen. Massage, Spritze und Schmerzmittel entlasten den unteren Rücken – aber die Hüfte, das Becken, die Brustwirbelsäule und der Alltag ziehen weiter. Und wer sich schont, verliert genau die Bewegung, die der Rücken braucht.

Nach meiner Erfahrung liegt das oft daran, dass sich grundlegende Bewegungs- und Belastungsmuster nicht verändert haben. Wenn der Körper immer wieder unter ähnlichen Bedingungen arbeitet, baut sich auch das Spannungsmuster erneut auf. Deshalb löse ich die überhöhten Zugkräfte im Gewebe und suche, wo sie herkommen, und deshalb spielt die Veränderung im Alltag eine wichtige Rolle.

Was hilft sofort bei einem Hexenschuss?

Stufenlagerung: auf den Rücken legen, die Unterschenkel auf einen Stuhl oder ein Kissen, sodass Hüfte und Knie rechtwinklig sind. Dazu Wärme auf den unteren Rücken. Nach ein paar Stunden vorsichtig wieder aufstehen und in kleinen Schritten in Bewegung kommen – Bettruhe über Tage verlängert den Hexenschuss.

Bei Taubheit, Lähmung oder Problemen beim Wasserlassen sofort in ärztliche Hände. Wenn der akute Schmerz abgeklungen ist, ist der richtige Moment, die Ursache zu suchen.

Hausmittel bei Rückenschmerzen – Wärme oder Kälte?

Beim verspannten Rücken und beim Hexenschuss Wärme: Wärmflasche, Wärmepflaster, ein warmes Bad, eine warme Dusche am Morgen. Kälte gehört auf frische Verletzungen und akute Entzündungen mit Schwellung, nicht auf den verspannten Rücken. Dazu Bewegung: Gehen ist für die Lendenwirbelsäule fast immer das beste Hausmittel.

Welche Bewegungen sollte ich bei Rückenschmerzen vermeiden – und ist Bettruhe sinnvoll?

Bettruhe nicht: Länger als ein, zwei Tage Liegen macht den Rücken steifer und schwächer. Vermeiden solltest Du in der akuten Phase schweres Heben mit rundem Rücken, ruckartiges Drehen unter Last und langes Sitzen ohne Pause. Alles andere im schmerzfreien Bereich ist erlaubt und erwünscht.

Auch das Knacken – selbst oder beim Behandler – löst das Gewebe nicht. Zehn Meter die Straße runter zieht es wieder.

Sollte ich mit Rückenschmerzen Sport machen?

Ja – Bewegung ist für den Rücken Medizin, wenn sie zum Zustand passt. Gehen, Schwimmen, Radfahren und leichtes Krafttraining im schmerzfreien Bereich sind fast immer gut. Sprünge, schwere Kniebeugen und Kreuzheben mit Schmerz sowie Sportarten mit abrupten Drehungen würde ich in der akuten Phase auslassen.

Regel: Was den Schmerz während oder nach dem Sport deutlich verstärkt, ist gerade zu viel. „Trotz Sport" Rückenschmerzen zu haben, ist übrigens häufig – die Ursache sitzt dann meist nicht im Rücken.

Warum habe ich morgens nach dem Schlafen Rückenschmerzen, und wie sollte ich liegen?

Wer morgens steif aufwacht und nach einer halben Stunde beweglich ist, hat meist keine falsche Matratze, sondern Gewebe, das nachts nicht loslässt – häufig zusammen mit einem pressenden Kiefer. Für die Nacht: Seitenlage mit einem Kissen zwischen den Knien oder Rückenlage mit einem Kissen unter den Knien; Bauchlage überstreckt die Lendenwirbelsäule.

Wenn der Morgenschmerz über Wochen bleibt oder mit Steifheit über mehr als eine Stunde einhergeht, gehört das ärztlich abgeklärt.

Wann sollte ich mit Rückenschmerzen zum Arzt?

Sofort bei Lähmungen oder Taubheit in den Beinen, bei Taubheit im Genital- oder Gesäßbereich, bei Problemen mit Blase oder Darm, nach einem Unfall, bei Fieber, bei ungewolltem Gewichtsverlust oder nächtlichem Schmerz, der im Liegen nicht besser wird. Das sind Warnzeichen, die eine Ärztin oder ein Arzt abklären muss.

Für Rückenschmerzen, die seit Wochen oder Monaten wiederkommen und bei denen nichts Bedrohliches gefunden wurde, bin ich der richtige Ansprechpartner – Befunde und Bilder gern mitbringen.

Warum knackt es bei Dir nicht?

Weil ich nicht einrenke. Ein Knacken entsteht durch Manipulation am Gelenk, und um es auszulösen, muss oft so viel Druck aufgebaut werden, dass es schon grenzwertig ist.

Ich arbeite stattdessen mit Muskeln und Faszien. Mein Ziel ist es, über bestimmte Druckpunkte überhöhte Zugkräfte im umliegenden Gewebe zu lösen. Wenn die weg sind, muss nichts mehr knacken.

Wie viele Termine brauche ich?

Das hängt von mehreren Faktoren ab: Wie lange bestehen die Beschwerden bereits? Gab es ähnliche Episoden in der Vergangenheit? Wie hoch ist Deine Alltagsbelastung? Wie konsequent kannst Du Übungen integrieren? Bei akuten Ereignissen reichen manchmal wenige Termine, für den reinen Schmerz setze ich in der Regel drei bis fünf an. Bei wiederkehrenden Beschwerden kann eine strukturierte Begleitung über mehrere Wochen sinnvoll sein. Aussagen über Dauer oder Ergebnis sind im Vorfeld nicht seriös möglich.

Umgekehrt gilt auch: Wenn sich abzeichnet, dass ich Dir nicht weiterhelfen kann, sage ich Dir das, statt weitere Termine zu vereinbaren.

Was kostet die Behandlung, und zahlt die Krankenkasse?

Meine Behandlung ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Die Preise sind Pauschalen: Der Ersttermin kostet 160 €, jeder Folgetermin 120 € – bei der Schmerzbehandlung wie bei der Kinesiologie. Das Erstgespräch vorab ist kostenlos.

Du bekommst eine Rechnung, die Abrechnung läuft grundsätzlich über einen Abrechnungsservice. Als Heilpraktiker bin ich nach § 4 Nr. 14 UStG von der Umsatzsteuer befreit. Private Versicherungen und Zusatztarife erstatten sehr unterschiedlich; das klärst Du am besten vorab mit Deiner Versicherung.

Deine Frage ist nicht dabei? Stell sie im Erstgespräch.

Kostenloses Erstgespräch

Erstgespräch

Fünfzehn Minuten,
die nichts kosten.

Ich telefoniere nicht gern zwischen Tür und Angel. Deshalb nehme ich mir für das erste Gespräch bewusst Zeit: in Ruhe, ohne Verpflichtung und bevor Du Dich für irgendetwas entscheiden musst.

  • Ungeteilte Aufmerksamkeit für die Person, die gerade bei mir ist
  • Eine ehrliche Einschätzung, auch wenn sie lautet: Damit kann ich Dir nicht helfen
Praxis
Roncallistraße 25
53123 Bonn-Lessenich
Anfahrt
Parkplätze in der Roncallistraße vorhanden.
Route in Google Maps öffnen
Erreichbar
0228 50446299
telefonisch Mo–Do 13:30–14:30 Uhr, Termine nach Vereinbarung
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Das kostenlose Erstgespräch – und wer schon bei mir war, über denselben Kalender auch jeden weiteren Termin.
Einzugsgebiet
Bonn, Alfter, Wachtberg, Niederkassel, Königswinter, Siegburg, Lohmar, Meckenheim und Köln
Verfahren
Muskulär-faszial · CMD · Ohrakupunktur · Dorn · Breuß · Medkey · Vitalstofftherapie · Kinesiologie