Beschwerden · Kiefer
Wenn der Kiefer nicht mehr loslässt.
Kieferklemme, Knirschen, Zahnschmerzen ohne Befund, die Diagnose CMD: Der Kiefer steht unter Spannung – und nur ihn zu behandeln, wäre aus meiner Sicht fahrlässig.
KI-generiert Kennst Du das?
Wenn der Kiefer ständig unter Spannung steht
Viele Menschen leiden unter Kieferschmerzen, Pressen, Knacken oder Spannung im Gesicht, ohne die eigentlichen Zusammenhänge zu kennen. Sie merken zunächst gar nicht, wie stark ihr Kiefer dauerhaft unter Spannung steht. Häufig beginnt es mit einem diffusen Druckgefühl, Verspannungen im Gesicht oder dem Gefühl, morgens „wie festgebissen" aufzuwachen. Manche bemerken ein Knacken beim Kauen, andere entwickeln Kopf-, Nacken- oder sogar Rückenschmerzen, ohne den Zusammenhang zum Kiefer zu erkennen.
Der Mund geht nicht mehr auf
„Wenn ich 30-mal kaue, ist Schluss. Danach kriege ich den Mund nicht mehr auf, vor Schmerzen." Eine eingeschränkte Mundöffnung, Knacken oder Reiben im Kiefer, Schmerzen beim Kauen oder beim Gähnen.
Zahnschmerzen ohne Befund
Das Gefühl kommt vom Kiefer und fühlt sich an wie ein Zahn. Der Zahnarzt findet nichts. Häufig sind es Nervenschmerzen, denn Muskeln, Bänder, Faszien und die versorgenden Nerven sind bei einer CMD oft mitbetroffen.
Knirschen und Pressen
Beim Knirschen gibt es noch ein Geräusch, das es bewusst macht. Das Pressen passiert meist vollkommen unbewusst, vor allem nachts. Ein morgendliches Spannungsgefühl um Mund und Kiefer, abgeriebene Zähne oder empfindliche Zahnhälse können ein Indiz für einen Bruxismus sein.
Die Diagnose CMD
Die Abkürzung steht für craniomandibuläre Dysfunktion und fasst alle Fehlfunktionen zwischen Schädel (Cranium) und Unterkiefer (Mandibula) zusammen. Viele bekommen die Diagnose und eine Schiene, ohne dass jemand fragt, warum der Kiefer überhaupt so unter Spannung steht.
Erkennst Du Dich in einem dieser Punkte wieder?
Darüber sprechenWarum es nicht weggeht
Hier nur den Kiefer zu behandeln wäre fahrlässig
Der Kiefer arbeitet nicht isoliert. In meiner Praxis in Bonn zeigt sich immer wieder, dass Spannungen im Bereich des Kiefers mit Nacken, Schultern oder dem gesamten Bewegungsapparat zusammenhängen.
Eine CMD kann, aus ganzheitlicher Sicht, Ursache für Beschwerden im gesamten Körper sein, und im Umkehrschluss können Störungen weit entfernt vom Kiefer in eine CMD münden. So kann nach meiner Einschätzung eine CMD der Grund für einen Beckenschiefstand sein (absteigend), andererseits kann ein Beckenschiefstand ursächlich für eine Kieferfehlstellung sein (aufsteigend). Verspannungen der Kiefermuskulatur weiten sich kompensatorisch auf den Nacken aus und führen zu Kopfschmerzen, die typischerweise an der Schläfe beginnen und in Richtung Stirn ausstrahlen. Und weil Gehörgang und Kiefergelenk eng beieinanderliegen, kann eine Fehlstellung des Kiefergelenks auch Stress im Ohr auslösen.
Menschen mit hartnäckig wiederkehrenden Nackenschmerzen und Rückenproblemen haben oft schon viele Lösungsmöglichkeiten ausprobiert und erwarten erst als Letztes, dass die Ursache dafür im Kiefergelenk liegen könnte. Vielleicht hast Du auch bereits Schienen, Massagen oder einzelne Übungen ausprobiert. Das kann kurzfristig entlasten. In meiner Praxis hat sich jedoch häufig gezeigt, dass Beschwerden zurückkehren, wenn die eigentlichen Spannungs- und Bewegungsmuster unverändert bleiben. Deshalb untersuche ich Deinen gesamten Bewegungsapparat, um festzustellen, ob Deine CMD Ursache oder Symptom ist.
Was ich Dir vorher nicht sagen kann: wie lange es dauert und was dabei herauskommt. Aussagen über Dauer oder Ergebnis sind im Vorfeld nicht seriös möglich. Was ich Dir sagen kann: dass ich mir die Zeit nehme, Deine Beschwerden und die dahinterliegenden Muster gemeinsam mit Dir zu betrachten, ruhig, verständlich und ohne unnötige Komplexität.
So gehe ich vor
Muskulär-faszial – und ohne Ruck und Knack
Um ein Knacken auszulösen, muss oft so viel Druck aufgebaut werden, dass es schon grenzwertig ist. Ich arbeite anders: Ich löse die überhöhten Zugkräfte im Gewebe, das an Kiefer und Kaumuskulatur zieht. Dann muss nichts knacken.
Gespräch und Untersuchung
Ich höre genau zu und frage auch nach Dingen, die mit dem Kiefer scheinbar nichts zu tun haben: Zähne, Schlaf, Bildschirmarbeit, Nacken, alte Verletzungen, Belastung im Alltag. Dann prüfe ich Mundöffnung, Kaumuskulatur, Haltung und Spannungszustände im gesamten Bewegungsapparat. Befunde vom Zahnarzt bringst Du gern mit.
Manuelle Impulse und Übungen
Sanfte manuelle Techniken an Kaumuskulatur, Schläfe, Hals und Nacken, von außen und mit den Händen. Ergänzt um Dorn oder Medkey, wo es passt. Dazu individuelle Übungen, die ich Dir so zeige, dass Du sie sicher zu Hause durchführen kannst. Was ich nicht darf: im Mund- und Zahnbereich behandeln. Deshalb halte ich es für ideal, wenn Zahnmedizin und Naturheilkunde bei einer CMD zusammenarbeiten.
Wenn Du tiefer gehen willst
Nicht nur körperliche Themen können zu einer CMD führen. Ganzheitlich betrachtet kann eine Kieferfehlstellung auch Ausdruck eines emotionalen oder mentalen Stressors sein: „Zähne zusammenbeißen und durch." Deshalb beziehe ich Deine emotionale und mentale Situation in die Anamnese mit ein, und wer dem auf den Grund gehen möchte, arbeitet mit mir über den Muskeltest als Bio-Feedback weiter. Freiwillig, und nur wenn Du es möchtest.
Wie eine Behandlung bei mir verläuft, Schritt für Schritt.
Zum Ablauf
Über mich
Wer Dich behandelt
Mein Name ist René Nossek. Ich bin Heilpraktiker in Bonn-Lessenich, seit 2021, und arbeite schwerpunktmäßig mit Menschen, die unter chronischen Beschwerden im Bewegungsapparat leiden – Kiefer, Nacken, Schulter, Rücken, Knie.
Ich habe lange genug chiropraktisch gearbeitet und weiß, wie sich das Knacken anfühlt. Heute arbeite ich muskulär-faszial und bewegungsorientiert: Ich löse die überhöhten Zugkräfte im Gewebe, statt einzurenken. Mein Ziel ist nicht, Symptome möglichst schnell zu unterdrücken, sondern gemeinsam zu verstehen, warum Beschwerden entstehen, auch wenn die Ursache woanders sitzt als der Schmerz.
Die Praxis liegt in der Roncallistraße 25 in Bonn-Lessenich, Parkplätze vor der Tür. Meine Patientys kommen aus Bonn, Alfter, Wachtberg, Niederkassel, Königswinter, Siegburg, Lohmar, Meckenheim und Köln. Mehr über mich
Am einfachsten findest Du im Gespräch heraus, ob wir zusammenpassen.
KennenlernenAus den Google-Rezensionen
„Es wurde sich viel Zeit genommen, meine Situation ernst genommen und wirklich individuell beraten – kein oberflächliches Gespräch, sondern richtig fundiert."
Julia N. · 5,0 bei 17 Rezensionen
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BehandlungSo arbeite ich
Muskulär-fasziale Schmerztherapie, drei Ebenen, und die Verfahren Dorn, Breuß, Medkey, Vitalstoffe und Kinesiologie.
Mehr dazuHäufige Fragen
Fragen zum Kiefer
Was Menschen mit Kieferbeschwerden am häufigsten fragen – lange bevor sie einen Termin machen.
Was ist CMD, und woran merke ich, dass mein Kiefer beteiligt ist?
CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion – eine Störung im Zusammenspiel von Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Zähnen.
Hinweise können sein: Zahnschmerzen, bei denen der Zahnarzt nichts findet, ein nur eingeschränkt zu öffnender Mund, abgeriebene Zähne, Ohrgeräusche, Druck hinter den Augen oder Kopfschmerzen, die von der Schläfe ausgehen. Ob es in Deinem Fall zutrifft, zeigt erst die Untersuchung.
Woher kommen meine Kieferschmerzen?
In den meisten Fällen aus der Kaumuskulatur: Sie ist eine der kräftigsten Muskelgruppen des Körpers und wird beim Pressen und Knirschen – oft nachts, oft unbemerkt – über Stunden angespannt. Das Gewebe reagiert wie jeder überlastete Muskel: mit Spannung, Schmerz und irgendwann mit einem Gelenk, das nicht mehr frei läuft.
Dazu kommen Zahnfehlstellungen, alte Verletzungen, eine Halswirbelsäule, die mit zieht – und das, was Du gerade „zähneknirschend erträgst". Was bei Dir zusammenkommt, zeigt die Untersuchung.
Warum gehen meine Kieferschmerzen nicht weg?
Weil eine Schiene die Zähne schützt und das Gelenk entlastet, aber nicht fragt, warum der Kiefer so unter Spannung steht. Solange die Kaumuskulatur, der Nacken und der Grund für das Pressen unverändert bleiben, kommt der Schmerz zurück.
In meiner Praxis hat sich häufig gezeigt, dass Beschwerden zurückkehren, wenn die eigentlichen Spannungs- und Bewegungsmuster unverändert bleiben. Ich arbeite deshalb an der Kaumuskulatur, am Gewebe, das an ihr zieht, und an den Zusammenhängen dahinter, nicht nur am Kiefer.
Kann eine CMD von alleine wieder verschwinden?
Manchmal, wenn die Belastungsphase vorbeigeht, die den Kiefer angespannt hat. Häufiger bleibt ein Muster zurück: Der Kiefer hat gelernt, sich unter Druck zusammenzuziehen, und tut es beim nächsten Anlass wieder. Je länger das Gewebe unter Spannung steht, desto weniger löst es sich von selbst.
Was kann ich selbst gegen Kieferschmerzen tun?
Tagsüber immer wieder prüfen, ob die Zähne sich berühren – in Ruhe sollten sie das nicht, die Lippen geschlossen, die Zähne einen Spalt auseinander. Weiche Kost in der akuten Phase, kein Kaugummi, nicht auf Stiften kauen. Die Wangen mit den Fingerspitzen sanft ausstreichen, den Mund langsam und nur so weit öffnen, wie es ohne Schmerz geht.
Das entlastet. Warum der Kiefer so presst, klärt es nicht – das ist der Teil, an dem ich arbeite.
Gibt es Hausmittel gegen Kieferschmerzen – Wärme oder Kälte?
Bei verspannter Kaumuskulatur Wärme: ein warmes Kirschkernkissen an der Wange vor dem Ohr, ein warmes Tuch, warme Getränke. Kälte gehört auf eine frische Schwellung oder eine Entzündung – etwa nach einem Eingriff beim Zahnarzt.
Wenn die Wärme jeden Abend nötig ist, damit der Kiefer nachlässt, ist das ein Hinweis auf ein Muster, nicht auf einen schlechten Tag.
Was sollte ich bei Kieferschmerzen vermeiden?
Alles, was die Kaumuskulatur zusätzlich fordert: Kaugummi, zähes Fleisch, harte Brotrinden, Nüsse, weites Aufreißen des Mundes, Nägelkauen. Und das Knacken des Kiefergelenks bewusst herbeizuführen – das reizt das Gelenk. Bei einer Kieferklemme nicht mit Gewalt öffnen.
Warum knirsche ich nachts mit den Zähnen, und wie höre ich damit auf?
Nächtliches Knirschen und Pressen ist zu einem großen Teil ein Ventil: Der Körper verarbeitet im Schlaf, was tagsüber gehalten wurde. Redewendungen wie „Zähne zusammenbeißen und durch" beschreiben genau das. Willentlich abgewöhnen lässt es sich nachts nicht.
Was hilft: die Kaumuskulatur lösen, damit sie nicht schon angespannt in die Nacht geht, tagsüber das Pressen bemerken – und hinschauen, was gerade getragen wird. Eine Schiene schützt in der Zwischenzeit die Zähne.
Kann Zähneknirschen Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Ohrenschmerzen oder Tinnitus verursachen?
Ja. Die Kaumuskulatur setzt an der Schläfe an, das Kiefergelenk liegt direkt vor dem Ohr, und der Kiefer hängt über Muskeln und Faszien am Nacken. Kopfschmerzen, die an der Schläfe beginnen, Druck hinter den Augen, Ohrendruck, Ohrgeräusche und ein verspannter Nacken sind typische Nachbarn eines pressenden Kiefers.
Ohrgeräusche und Ohrenschmerzen solltest Du zuerst beim HNO-Arzt abklären lassen. Findet er nichts, ist der Kiefer ein guter nächster Blick.
Ich habe schon eine Aufbissschiene. Bringt eine Behandlung trotzdem etwas?
Eine Schiene schützt die Zähne und entlastet das Gelenk – sie fragt aber nicht, warum der Kiefer überhaupt so unter Spannung steht. Genau dort setze ich an: an der Kaumuskulatur und dem Gewebe, das an Gelenk und Knochen zieht.
Ob beides zusammen sinnvoll ist, besprechen wir im Erstgespräch. Deine Schiene behältst Du in jedem Fall.
Kieferschmerzen: Zahnarzt, Arzt oder Heilpraktiker?
Erst der Zahnarzt: Er schließt aus, dass ein Zahn, eine Entzündung oder das Gelenk selbst die Ursache ist, und kann eine Schiene anpassen. Bei Kieferschmerzen mit Schwellung, Fieber oder nach einer Verletzung gehört das ohnehin in ärztliche Hände. Kieferschmerzen zusammen mit Enge in der Brust oder Atemnot sind ein Notfall – 112.
Wenn der Zahnarzt nichts findet und die Schiene allein nicht reicht, sitzt der Schmerz meist in der Muskulatur. Dort setze ich an – gern mit den Befunden, die Du schon hast.
Wie viele Termine brauche ich?
Das hängt von mehreren Faktoren ab: Wie lange bestehen die Beschwerden bereits? Gab es ähnliche Episoden in der Vergangenheit? Wie hoch ist Deine Alltagsbelastung? Wie konsequent kannst Du Übungen integrieren? Bei akuten Ereignissen reichen manchmal wenige Termine, für den reinen Schmerz setze ich in der Regel drei bis fünf an. Bei wiederkehrenden Beschwerden kann eine strukturierte Begleitung über mehrere Wochen sinnvoll sein. Aussagen über Dauer oder Ergebnis sind im Vorfeld nicht seriös möglich.
Umgekehrt gilt auch: Wenn sich abzeichnet, dass ich Dir nicht weiterhelfen kann, sage ich Dir das, statt weitere Termine zu vereinbaren.
Was kostet die Behandlung, und zahlt die Krankenkasse?
Meine Behandlung ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Die Preise sind Pauschalen: Der Ersttermin kostet 160 €, jeder Folgetermin 120 € – bei der Schmerzbehandlung wie bei der Kinesiologie. Das Erstgespräch vorab ist kostenlos.
Du bekommst eine Rechnung, die Abrechnung läuft grundsätzlich über einen Abrechnungsservice. Als Heilpraktiker bin ich nach § 4 Nr. 14 UStG von der Umsatzsteuer befreit. Private Versicherungen und Zusatztarife erstatten sehr unterschiedlich; das klärst Du am besten vorab mit Deiner Versicherung.
Deine Frage ist nicht dabei? Stell sie im Erstgespräch.
Kostenloses ErstgesprächErstgespräch
Fünfzehn Minuten,
die nichts kosten.
Ich telefoniere nicht gern zwischen Tür und Angel. Deshalb nehme ich mir für das erste Gespräch bewusst Zeit: in Ruhe, ohne Verpflichtung und bevor Du Dich für irgendetwas entscheiden musst.
- Ungeteilte Aufmerksamkeit für die Person, die gerade bei mir ist
- Eine ehrliche Einschätzung, auch wenn sie lautet: Damit kann ich Dir nicht helfen
- Praxis
- Roncallistraße 25
53123 Bonn-Lessenich - Anfahrt
- Parkplätze in der Roncallistraße vorhanden.
Route in Google Maps öffnen - Erreichbar
- 0228 50446299
telefonisch Mo–Do 13:30–14:30 Uhr, Termine nach Vereinbarung - Online buchen
- Das kostenlose Erstgespräch – und wer schon bei mir war, über denselben Kalender auch jeden weiteren Termin.
- Einzugsgebiet
- Bonn, Alfter, Wachtberg, Niederkassel, Königswinter, Siegburg, Lohmar, Meckenheim und Köln
- Verfahren
- Muskulär-faszial · CMD · Ohrakupunktur · Dorn · Breuß · Medkey · Vitalstofftherapie · Kinesiologie